Der Neue Weg




 

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Erwachen

Wenn man aus einem tiefen Traum erwacht, ist man zunächst desorientiert. Noch nicht ganz wach, aber auch nicht mehr schlafend. Der Traum wirkt noch nach. Da sind noch Emotionen, halbe Erinnerungen und die Wach-Realität rückt nur langsam in das Zentrum der Aufmerksamkeit.
Spirituelles Erwachen hat damit sehr viel Ähnlichkeit. Erwachen aus dem Traum, ein begrenztes Wesen zu sein, gebunden an Zeit und Raum, eingezwängt in einen menschlichen Körper, konditioniert von Familie, Institutionen, Religion, Medien und dem Massenbewusstsein.
Spirituelles Erwachen bedeutet, mit seinem Wahren Selbst, jenseits jeder Definition, wieder eins zu werden.
Erwachtes Leben heißt, jeden Augenblick von dieser wiedergewonnenen Ganzheit aus zu leben.

Die Erwachens-Zone - "Awakening Zone"

Die Phase des Erwachens, des Wiederverschmelzens mit dem Wahren Selbst, kann sehr intensiv und herausfordernd sein. Auch wenn alte Muster langsam beginnen sich aufzulösen, ziehen sie einen doch immer wieder in alte Gewohnheiten, alte Denkstrukturen und alte Verhaltensweisen zurück. Das Neue Leben aus der Mitte des eigenen Wahren Selbst heraus beginnt zwar immer wieder aufzuscheinen, aber es lässt sich nicht festhalten. Man fühlt sich oft hin und hergerissen zwischen zwei Welten, Zweifel kommen auf, Hindernisse stellen sich buchstäblich in den Weg.
Die gute Nachricht: Niemand ist alleine. Tatsächlich befinden sich sehr viele Menschen in dieser Zone des Übergangs. Inspiriert durch den Crimson Circle haben sich jetzt weltweit Menschen zusammengefunden, die in einem Radio-Netzwerk namens "Awakening Zone" konkret über Informationen und Hilfsmittel zum Thema "Erwachen" berichten.

Der Neue Weg

"Der Neue Weg" ist eine Sendung im Rahmen der Awakening Zone, die insbesondere vom Zen beeinflusst ist. Seit alters her bezeichnet der Ausdruck „den Weg praktizieren“ die Entwicklung eines Menschen, der der Integration mit dem Wahren Selbst in seinem Leben Priorität einräumt.
Zen, mit seinem Ursprung im traditionellen Buddhismus, hat im Laufe der Jahrhunderte viele Ansätze entwickelt, um dem Einzelnen auf seinem Weg durch die Erwachens-Zone zu helfen. Als Basis dient hier das „absichtslose Sitzen“, Zazen, einfach nur sitzen und Gewahr sein. Was auch immer im Geist oder im Körper auftaucht, man lässt es vorbeiziehen und identifiziert sich nicht damit. Diese während des Sitzens entwickelte Haltung der Klarheit und Präsenz wird im Alltag beibehalten.
Das absichtslose Sitzen an sich mit der damit einhergehenden inneren Erkenntnis ist letztlich Anfang und Ende des Weges selbst.
Um dem Einzelnen bei den in der Erwachens-Zone auftretenden Schwierigkeiten zu helfen, wurden im Zen immer wieder sogenannte "geeignete Mittel" entwickelt, um die spezifischen Hindernisse zu überwinden oder aufzulösen.

Was sind geeignete Mittel, um Menschen des 21. Jahrhunderts auf dem Weg zu helfen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Sendungen.

Den Neuen Weg gehen

Im Laufe seiner Geschichte hat sich Zen in seiner Erscheinungsform immer wieder an die Menschen der jeweiligen Zeit und Kultur angepasst, ohne dabei seine Essenz einzubüßen. Das Zen, wie es derzeit im Westen praktiziert wird, ist in seiner Form stark von japanischen und chinesischen kulturellen Einflüssen geprägt. Es ist an der Zeit, die Schätze des Zen ohne den kulturellen Überbau anderer Regionen und Zeiten den Menschen des 21. Jahrhunderts zugänglich zu machen.
Die Radio-Sendungen möchten dazu inspirieren, diesen Neuen Weg gemeinsam zu erschaffen und gemeinsam zu praktizieren.

 

Joachim Wolffram
Joachim Wolffram